Es gibt unzählig viele Diäten, basierend auf
unterschiedlichen Aussagen und Theorien. Über Sinn
und Unsinn dieser Diäten lässt sich streiten aber
eine Form von Diät, welche auf der Grundlage der Atkins
Diät basiert, hat sich als sehr effektiv bewährt
und durchgesetzt: Die Low Carb Diät.
Wie der Name schon sagt basiert die Low Carb Diät
darauf, die Kohlenhydratzufuhr stark einzuschränken
(etwa 80-100 Gramm).
Diese Form ist jedoch etwas milder als die Atkins Diät,
bei der die Kohlenhydratzufuhr fast vollständig eingeschränkt
wird.
Abstammung der Low Carb
Ernährung
Bekannt wurde die Low-Carb-Diät
in den 70er Jahren durch Herrn Atkins, eine Arzt und Ernährungsforscher.
Herr Wolfgang Lutz, ein österreichischer Arzt, beschränkte
ab dem Frühjahr 1959 seine tägliche Kohlenhydrataufnahme
auf 80 Gramm und erhöhte gleichzeitig den Fett und
Protinanteil.
Vor- und Nachteile einer Low Carb
Ernährung
Die Vorteile liegen klar auf der Hand.
Der hohe Proteinkonsum hat eine hungermildernde Wirkung.
Dadurch fällt die Diät einem um einiges leichter.
Bessere Cholesterinwerte sind ein weiterer Vorteil. Das
schlechte Cholesterin (LDL) wird gesenkt und das gute Cholesterin
(HDL) wird erhöht. Durch die Ernährungsumstellung
resultieren zudem bessere Blutzuckerwerte.
Die Nachteile dagegen sind umstritten.
Ein weiterer Aspekt ist der Wasserverlust, da die Glykogenspeicher
geleert werden. Dieser ist jedoch nur sehr gering und macht
sich in Bezug auf das Wohlbefinden nicht bemerkbar. Ein
Gramm Kohlenhydrate bindet etwa vier Gramm Wasser und da
die Glykogenspeicher im Schnitt 500 Gramm groß sind,
beträgt der Wasserverlust auch maximal nur zwei bis
drei Kilogramm. Bei erneutem Kohlenhydratkonsum wird das
Wasser sofort wieder an die Kohlenhydrate gebunden und gespeichert.
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